6 Zicken-Typen

Just fanden wir kürzlich einen amüsanten Bericht in der Bild am Sonntag. Darin war ein
Buch beschrieben, welches von Zicken handelt. Das Buch heißt " Das Zicken-Prinzip".

Wir fassen für euch kurz zusammen: Unsere Meinung
Die Gefühls-Zicke braucht Aufmerksamkeit
In der Schule ist sie nicht nur eine gute
Kameradin, denn sie wirbt um Freundschaft
und Vertrauen. Wenn sie in der Clique oder
in der Klasse zu wenig Aufmerksamkeit
bekommt, dann sind hochdramatische
Heulkrämpfe die Folge. In der Partnerschaft
wittert sie Überall Untreue und Verrat.
Woher kann der Autor wissen was zu wenig
Aufmerksamkeit ist? Vielleicht wird die
Gefühls-Zicke von den anderen ignoriert. Es
ist nicht fair zu sagen, dass sie Heulkrämpfe
bekommt, damit stuft man sie als krank ab.
Der letzte Satz passt nicht in den Kontext.
Partnerschaft und Schule sind verschiedene
Themen
Die Star-Zicke braucht Scheinwerfer. Ob in
der Schule oder privat, sie fühlt sich als
Star, die anderen sind nur Statisten und
Publikum. Die Selbstdarstellerin braucht
Scheinwerferlicht wie die Luft zum Atmen.
Das abgedrehteste Outfit ist gerade gut
genug für sie.
Der Autor hat vergessen, einen Unterschied
zwischen privatem und öffentlichen
Verhalten zu machen. Viele Star-Zicken
verhalten sich allein ganz anders als in einer
Gruppe. Es ist oberflächlich alles nur auf das
Outfit zu beziehen. Manche haben in der
Schule einen Ruf, den sie nicht mehr
loswerden. Und manche verstecken sich
hinter so einer Maske.
Die Opfer- Zicke leidet gern. Sie übernimmt
leidend, aber lächelnd alle unangenehmen
Arbeiten, und schafft es damit spielend
einem ein schlechtes Gewissen einzureden
Vielleicht findet die diese Person die
Arbeiten gar nicht unangenehm oder sie
macht die Arbeiten weil sie notwendig sind.
Dann leidet sie auch gar nicht. Wenn andere
ein schlechtes Gewissen deswegen haben,
ist das nicht ihr Problem.
Die Mecker-Zicke meckert mit Grund
Kritik an anderen schafft ihr ein absolutes
Hochgefühl. Das Unangenehme daran ist
meist kann sie es sich erlauben zu meckern.
Sie versteht es meisterlich geplante
Unternehmen auf Schwachstellen zu
untersuchen. Und in der Regel hat sie auch
noch recht brauchbare Gegenvorschläge
parat, die sie dann in die Tat umsetzt. 
Sie hat ein Recht darauf, Dinge, die ihr
missfallen zu kritisieren. Wer macht das
nicht. Wenn sie einen triftigen Grund hat,
dann ist ihr Handeln eher klug und nicht nur
lästig. Gegenvorschläge kann man auch als
einen Rat ansehen. Ein Hochgefühl am
kritisieren zu empfinden ist eine
Unterstellung.
Die Dickkopf-Zicke macht Kopfsprünge
Sie ist eigentlich friedlich, wenn aber ein
von ihr geplantes Projekt in Gefahr ist,
macht sie Bocksprünge. Denn für alternative
Vorschläge hat sie nichts übrig. Entweder
es läuft nach ihrem Kopf oder gar nicht.
Die Dickkopf kann ja berechtigte Einwände
haben, die die anderen nicht einsehen
wollen. Wenn sie ein Projekt plant, kann sie
entscheide, was daraus wird. 
Die souveräne Zicke ist ein Vorbild
Sie "zickt" nicht rum sondern ist einfach nur
selbstbewusst und weiß was sie will. Und
das setzt sie auch durch ohne großes Trara.
Sie erklärt ihren Standpunkt lässt sich aber
auch von anderen Argumenten überzeugen
Die souveräne Zicke hebt sich zu sehr von
den anderen Beispielen ab. Sie ist ein Ideal,
dass kaum erreicht werden kann. Bestimmt
hat auch eine souveräne Frau einige
Macken. Sie kann sie aber durch ihre
Souveränität kaschieren.

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