Kreuzweg

Am 06.11.02 machten wir uns auf den weiten, gefahrvollen Weg nach Meerbusch, um die Ausstellung "Kreuzweg" von Angelika Kasching zu besuchen. 

Bilder von der gefährlichen Hinfahrt! (aufgrund der verwirrenden Verkehrsverbindungen in Meerbusch)

In der Teloy-Mühle angekommen, wurden wir freundlich von der Künstlerin höchstpersönlich begrüßt. Ihre Interpretationen des Kreuzweges waren neu und interessant für uns und führte noch zu weiteren Diskussionen auf dem nach Hause Weg.

Impressionen von der Ausstellung

Die Führung von Angelika Kasching hat  uns sehr beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Ihre Gedanken  und Überlegungen zu den einzelnen Stationen. Meistens haben wir beim Besuch einer Ausstellung ja nicht die Möglichkeit so hautnah mitzubekommen was die Künstlerin sich zu ihren Werken gedacht hat.

Beeindruckend war auch für uns, mit welchen Gedanken sie sich für die unterschiedlichen Materialien entschieden hat. Zum Beispiel  Baubretter: "benutzt und getreten und auch schon betreten..... die Menschen vor dem Abstürzen beschützen."

Die Erde die sie von den unterschiedlichsten Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen und aus der Heimat dieser Menschen bekommen hat und in dem Kreuzweg integriert hat.

Und zum Schluss haben wir auf dem Rückweg lange über einen Satz der Künstlerin nachgedacht und geredet.

" Tränen sind geschmolzenes Seeleneis"

 

Mit dieser Türe begann die Ausstellung und begeisterte uns durch ihre Farben.
Die 14. Station  war das Winter Samenkorn.
Die Dornenkrone
Die Atmosphäre in der Mühle

Die sieben Sünden

Ganz besonders beeindruckt bei dieser Ausstellung hat mich das Werk „Die sieben Sünden“ . Es hat mich noch lange nachher beschäftigt. Dieses Werk besteht aus sieben Köpfen aus Gips. Jede einzelne stellt eine Sünde dar. Doch damit sind nicht die „festgelegten“ sieben Todsünden gemeint, sondern jeder Mensch kann dabei festlegen, was für einen selber die sieben schlimmsten Sünden sind. Ich fand dieses Werk deshalb so beeindruckend, da einem nicht irgendwelche Moralvorstellungen aufgezwungen werden, sondern jeder Mensch ganz für sich entscheiden kann, was er für sich selber für vertretbar hält und was nicht.
Sabine

 

 

Wir und die Künstlerin

 

 

Auf der Rückfahrt....

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